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Wohnzimmer Heimkino Upgrade 11.2 AVR & Lichtspielereien [Ausbaustufe 3]

Großes Update! Wechsel von 7.2 auf 11.2 AVR. Zusätzlich wurden einige neue Hue-Leuchten für die Wohlfühlatmosphäre integriert und einige Akustikoptimierungen durchgeführt.

Pioneer muss weichen, Denon zieht ein.

Mein bisheriger AV-Receiver (Pioneer VSX-1131) hat einen guten Job gemacht, ich war eigentlich immer sehr zufrieden damit. Nur meine Subwoofer hat er nicht so richtig in den Griff bekommen und bei Musik-Material habe ich mir etwas mehr Details und Wärme gewünscht. Filmdarbietungen hat er stets mit Bravur gemeistert.

Nun habe ich allerdings 11 Lautsprecher + 2 Subwoofer verbaut und der Pioneer hat nur 7 Endstufen, weshalb ich bisher 8 Lautsprecher in Reihe geschaltet hatte. Daher wollte ich schon länger auf einen 11.2 AVR umsteigen. Nun scheint es im Markt nicht allzu viele AVR mit 11 Endstufen zu geben, zumindest solche die noch bezahlbar sind. Lange Zeit war der Pioneer SC-LX901 mein Favorit. Auch den Onkyo TX-RZ3100 hatte ich auf dem Zettel. Beide AVR waren über lange Zeit in den Preisvergleichen stabil um die 1.500€. Marantz und Denon lagen eigentlich immer darüber und somit jenseits von meinem Budget. Denons AVC-X6500H ist mit über 2.000€ doch ein ganzes Stück über meiner Schmerzgrenze. Zufälliger Weise habe ich aber das Vorgänger-Modell Denon AVC-X6400H als Restposten zu recht günstigen Konditionen bekommen können. Der Unterschied vom X6400H zum X6500H ist von den Leistungsmerkmalen nämlich nur minimal. Ich würde sogar behaupten, wenn man beide Modelle nebeneinander spielen lassen würde, dass kaum jemand einen Unterschied hören würde. Sicherlich ist der X6500H sein Geld wert, für mich zählt dann aber doch die Ersparnis bei der Anschaffung und die Gewissheit, trotz Nachfolger immer noch ein topaktuelles Gerät zu haben.

Ausschlaggebend für den Denon war auch, dass er durch die analogen Endstufen musikalischer sein soll und das Audyssey Einmessverfahren besser mit der Einmessung der Subwoofer zurecht kommt, als z.B. das Einmessverfahren MCACC von Pioneer. Einzig die höhere Wärmeentwicklung des Denons hat mir etwas Sorgen gemacht. Man muss schon für ausreichend Freiraum um den Receiver sorgen, da er wirklich sehr warm wird. Ich habe deshalb bei normaler Zimmerlautstärke immer den ECO-Modus an um nicht so viel Strom zu verbrauchen und der Hitzeentwicklung entgegen zu wirken.

Die Installation und Einmessung war schnell gemacht, wobei 11 Lautsprecher + 2 Subwoofer mit 8 unterschiedlichen Messpositionen dann doch einige Zeit beansprucht haben. Mit dem Ergebnis bin ich voll auf zufrieden. Hatte sich mit dem Pioneer-VSX1131 bei einigen tief frequenten Tönen noch einiges Dröhnen bei den Subs eingeschlichen, kommen die Bässe jetzt trocken und präzise. Auch das Raumgefühl bei entsprechendem Audiomaterial ist jetzt dank separat befeuerten Deckenlautsprechern wesentlich weiträumiger und die Audio-Objekte fliegen einem noch beeindruckender um die Ohren. Allerdings liegen beim Klangerlebnis zwischen dem VSX-1131 und dem AVC-X6400H auch keine Welten, was dem VSX-1131 bescheinigt, dass er auch ein wirklich sehr guter AVR mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis war und ist.

Akustik

Wie auf den Fotos erkennbar, habe ich seitlich der Frontlautsprecher ein paar Design-Absorber an die Wand geklebt und im hinteren Bereich 2 Absorber an die Decke gehängt. Jede kleine Maßnahme summiert sich zu einem immer besser werdenden Gesamtergebnis.

Ambiente Upgrade

Desweiteren habe ich mich auch um das Lichtambiente gekümmert. Nach einigen Amazon-Sales haben sich immer wieder ein paar Philips Hue Light-Stribes dazugesellt, sodass sich nun etliche Lichtstimmungen erzeugen lassen. Von bunt bis taghell.

Neu ist auch mein selbstgebautes Wandregal aus gebeiztem Paletten-Holz, welches mit meinen 3D gedruckten magnetischen Steelbook-Haltern versehen ist. Die immer größer werdende Steelbook-Sammlung muss ja ansprechend präsentiert werden 😉

Wunschlos Glücklich?

Derzeit bin ich tatsächlich an einem Punkt angelangt, der meiner Meinung nach nur mit großem finanziellen Aufwand noch spürbar verbessert werden kann. Klar, es geht immer noch besser, aber die Kurve nach oben wird halt auch immer steiler. Langfristig gesehen wird sicherlich irgendwann mal ein 4K-Beamer nachkommen und wenn der 55″ Full-HD TV das Zeitliche gesegnet hat, wird auch dieser einen 4K-Ersatz bekommen (ist ja quasi auch gar nichts anderes mehr zu bekommen). Das nächste wird dann wohl mal ein UHD-Player sein, denn einige 4K-Filme haben sich schon angesammelt. Mal sehen, ob Sony so ein Laufwerk in die neue PS5 einbaut…

Jetzt heißt es erst mal entspannen und die große Show genießen…

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Hier eine Auflistung aller Planungs- und Baufortschritte:

Von Markus Hohenwald

Markus interessiert sich für kreative und technische Themen wie Fotografie, Astronomie, Filmen, Heimwerken, Heimkino und Musik-Produktion. Ab und zu setzt er auch gerne eine VR-Brille auf.

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