Kernbohrung Tools

Diese Tools brauchst Du für Deine Kernbohrung

Du willst Deine Kernbohrung selber machen? Dann brauchst Du unbedingt diese selbstgebaute Bohrschablone mit Absaugfunktion und den Verformungsschutz für Rundrohre. Die 3D-gedruckten Elemente gibt es nur hier zum kostenlosen Download.

Die Planung der Kernbohrung

Bei der Planung für mehrere Kernbohrungen für Abluftrohre in meinem Haus habe ich recht früh entschieden: Das versuchst du als passionierter Heimwerker natürlich selber. Zum Preis einer Kernbohrung durch eine professionelle Firma bekomme ich ein günstiges Kernbohrgerät und eine passende Bohrkrone bei eBay oder Amazon für beliebig viele Kernbohrungen.

Kernbohrgerät

RT-160 und baugleiche

Kernbohrmaschine RT-160

Bohrschablone mit eingebauter Absaugvorrichtung

Was fehlt ist eine Zentrierhilfe, um möglichst sauber durch die Wand zu kommen. Bei der einfachen Bohrkrone ist keine Zentrierhilfe dabei. Also musste ich mir selber etwas einfallen lassen. Um die Bohrkrone ohne wegrutschen in die Wand zu führen habe ich ein quadratisches Stück Restholz (16 mm stark) verwendet und ein wenige Millimeter größeres Loch als den Durchmesser der Bohrkrone mit der Stichsäge gesägt. Mit der Bohrschablone hätte sich das Problem der Führung der Bohrkrone erledigt. Da bei einer Kernbohrung eine Menge Material abgetragen wird und dadurch eine große Menge Staub anfällt, wollte ich aber auch noch eine Absaugung integrieren.

Obere Bohrschablone für 172 mm Bohrkrone

In eine weiters quadratisches Restholz gleicher Größe habe ich ein Loch gesägt, welches einige Zentimeter größer, als das eigentliche Bohrloch ist. In die linke untere Ecke wird dann passend das von mir konstruierte 3D gedruckte Adapterstück eingepasst. Das Adapterstück ist für eine Holzstärke von 16 mm ausgelegt und passt für einen Standard Kärcher-Anschluss von ca. 32 mm.

Untere Bohrschablone mit Platz für den Absaugadapter
Bohrschablone mit 3D-gedrucktem Kärcher-Absaugadapter (Unterteil)

Die beiden zugeschnittenen Platten werden dann bündig übereinander gelegt und mit ca. 6 mm starken Schrauben an die Wand geschraubt. Bei der oberen Platte wird auch die linke untere Ecke, entsprechend dem Adapter ausgespart. Der Ausschnitt der oberen Platte richtet sich nach dem Durchmesser der verwendeten Bohrkrone und kann durch das Verwenden unterschiedlicher Platten variabel angepasst werden. Ich habe mir eine Platte für eine 142 mm Bohrkrone und eine Platte für eine 172 mm Bohrkrone angefertigt.

Mit dieser Bohrschablone habe ich mittlerweile 4 Kernbohrungen durchgeführt.

Einbau eines Kunststoff-Lüftungsrohres in die Kernbohrung.

Nach der Kernbohrung und Beseitigung des angefallenen Bohrschutts wird das Kunststoff-Lüftungsrohr eingebaut. Auf Teleskoprohre sollte man, wegen der ungenügenden Dichtigkeit möglichst verzichten.

Die Kernbohrung sollte ca. 20 mm im Durchmesser größer sein als das spätere Kunststoffrohr. So kann man das Rohr mit leichten Gefälle von ca. 2° nach außen justieren, mit Keilen festklemmen und mit Brunnenschaum fixieren.

Kunststoff Lüftungsrohre sind allerdings recht flexibel und verformen sich leicht. Es kann passieren, dass durch unterschiedliche Ausdehnung des Brunnenschaums sich das Rohr verformt und dadurch keine absolut runde Form mehr hat. Dann wird es später schwierig Adapter oder Blenden zu montieren.

Daher habe ich mir jeweils 2 ca. 50 mm hohe Kunststoffringe mit passendem Lüftungsrohr-Innendurchmessers 3D-gedruckt. Diese Ringe verhindern zuverlässig das Verformen des Lüftungsrohres und erleichtern auch das Festkeilen des Rohres.

Lüftungsrohr fixieren und ausschäumen

Kostenloser Download der Kernbohrungs-Tools für 3D-Druck

Nur für den privaten Gebrauch. Kein Weiterverkauf gestattet.

Kernbohrung Tools

In dieser Datei enthalten sind die STL-Files für den Absaugadapter der Kernbohrschablone und jeweils ein Verformungsschutz für Lüftungsrohre 125 mm und 150 mm.

This work is licensed under Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International

Welchen 3D-Drucker soll ich kaufen?

Seit 2018 benutze ich einen Anycubic i3 Mega (ohne Modifikationen) für meine 3D-Druck Projekte. Das Gerät ist relativ einsteigerfreundlich und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das verbesserte Nachfolgemodell Anycubic Mega-S bekommt man z.B. bei Amazon.

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