Testbericht Fujitsu Siemens Scaleoview W19-1 19 Zoll TFT Monitor

Der Einsatzzweck eines Monitors ist heutzutage ein entscheidendes Auswahlkriterium für die Wahl des richtigen Monitors. Meine Auswahl habe ich anhand folgender Kriterien getroffen. Ich wollte einen 16:9 bzw. 16:10 Monitor haben, da ich dies für aktuelle Spiele bzw. Anwendungen wie Foto- und Videobearbeitung als vorteilhaft erachte. Der Monitor sollte technisch auf dem aktuellen Stand sein, nicht allzu viel kosten und dazu auch noch ganz nett aussehen. Diese Kriterien haben mich zum Scaleoview W19-1 geführt.

Auspacken und anschließen:
Der Monitor wird mit eingebautem Netzteil, VGA- und DVI- Kabel geliefert. Des weiteren ist noch ein Audiokabel für die eingebauten Lautsprecher und natürlich ein Handbuch dabei. Der Monitorfuß ist schnell montiert, wer möchte kann sich den Monitor auch an die Wand hängen, es sind Gewinde für die Montage eines Wandhalters vorhanden, der nicht mitgeliefert wird. Der Anschluss der Kabel ist etwas fummelig, da der Monitorfuß genau in dem Bereich sitzt, wo die Anschlussbuchsen für Strom und DVI liegen, aber das macht man in der Regel ja nur einmal.

Inbetriebnahme:
Ich habe mein Windows XP vorsichtshalber auf eine Bildwiederholfrequenz von 60Hz gesetzt, da TFT-Displays mit höheren Frequenzen normalerweise nicht funktionieren. Der Monitor wird von Windows XP als Plug&Play Monitor erkannt und in den Grafikeinstellungen taucht dann auch die physikalisch korrekte Auflösung von 1440 x 900 Pixel auf. Das fand ich schon mal sehr gut, da ich schon befürchtet hatte, dass diese doch noch recht exotische Auflösung evtl. von meiner Grafikkarte nicht unterstützt wird.

Das Bild:
Beim ersten betrachten des Bildes bin ich mir fast wie unter der Höhensonne vorgekommen. Ich habe bei einem TFT noch nie eine so hohe Leuchtkraft gesehen. Ich musste erst mal die werkseitig voll aufgedrehte Helligkeit und Kontrast stark zurücknehmen. Die Einstellung über das Bildschirmmenü ist quasi selbsterklärend und für jemanden der schon mal einen Monitor eingestellt hat ohne Handbuch zu bewältigen. Sehr erfreut war ich, dass ich keinen einzigen Pixelfehler feststellen konnte. Das Bild macht einen sehr homogenen Eindruck auf mich, die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig und die Farben sind satt und leuchtend. Schriften sind scharf und gut lesbar. Bei Spielen habe ich ein sehr gutes und schlierenfreies Bild. Die Interpolation von niedrigeren Auflösungen funktioniert gut. Ich betreibe den Monitor am DVI-Ausgang meiner Grafikkarte, daher kann ich keine Aussage zur Qualität am VGA-Eingang machen. Die eingebauten Lautsprecher habe ich nicht angeschlossen da ich hauptsächlich mit Kopfhörern arbeite.

Fazit:
Die Auflösung von 1440 x 900 Pixel (16:10) ist eine preislich gute Alternative zu deutlich teureren 20“ Widescreen Monitoren. Das arbeiten mit Foto- und Video-Software macht richtig Spaß, da man durch das breite Display mehr Platz für Werkzeugleisten und Timeline hat. Auch das schauen von DVDs am PC macht nun Sinn. Richtig Fun machen alle Spiele, wie z.B. Call Of Duty 2, bei denen man das Seitenverhältnis des Monitors einstellen kann. Dadurch wird das Spielerlebnis intensiviert, da das Bild jetzt eher dem menschlichen Gesichtsfeld entspricht. Auch Spiele wie AOE III profitieren von der Widescreen-Auflösung. Das Design des Gerätes finde ich schlicht und elegant, es ist schnörkellos und hat einen recht schmalen Rahmen. Der Rahmen hat aber auch einen Nachteil. Er steht direkt im rechten Winkel zum Display und reflektiert somit das Licht des Monitors. Dies fällt einen im ersten Moment auf, weil es ungewohnt ist, stört mich aber mittlerweile nicht mehr.

+ Preis/Leistungs- Verhältnis.
+ 16:10 Widescreen 1440 x 900 Pixel
+ Eingebautes Netzteil
+ DVI und VGA
+ Design

– Reflexionen am Displayrahmen

 

Autor: Markus Hohenwald

Markus interessiert sich für kreative und technische Themen wie Fotografie, Astronomie, Filmen, Heimwerken, Heimkino und Musik-Produktion.