Zentraler Deckenkanal für Heimkino

Der vom Aufwand völlig unterschätzte Deckenkanal hat mich nun schon für Wochen beschäftigt.

Damit die alte Arbeitszimmertür vernünftig zugemauert werden konnte, musste der Estrich sehr vorsichtig entfernt werden, da dort die Fußbodenheizung verläuft. Die Projektionswand ist mittlerweile schon einmal feingespachtelt und geschliffen worden, es folgt hier demnächst noch ein weiterer Arbeitsgang.

Der vom Aufwand völlig unterschätzte Deckenkanal hat mich nun schon seit Wochen beschäftigt. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich einen Kurzdistanz-Projektor oder Standard-Projektor installiere und ich auch zukünftig bei der Positionierung eines anderen Projektors mir keine installationshemmenden Bedingungen schaffen wollte, habe ich mich für einen recht aufwendigen jederzeit zugänglichen zentralen T-förmigen Deckenkanal entschieden. Die Abdeckungen zur Projektionsfläche bestehen aus 50cm x 80cm Möbelplatten, die ich abschließend noch mit Teppich bekleben möchte. Die Platten zu den Seitenwänden sind 30cm x 80cm. Dieser Kanal ermöglicht es mir später noch zusätzliche Verkabelung oder Lichtinstallationen, wie z.B. einen Gobo Projektor für Stimmungslicht, vorzunehmen.

Dies ist meine erste abgehängte Decke und somit habe ich viel Zeit in die Planung gesteckt und während der Konstruktion immer wieder Dinge dann doch anders umgesetzt, als ursprünglich geplant, bzw. bin ich bei der Recherche im Internet auf interessante Vorgehensweisen gestoßen.

Neben den später abnehmbaren zentralen Deckenplatten gibt es auch festinstallierte Rahmenelemente aus Gipskartonplatten. Diese habe ich alle millimetergenau (nicht wirklich) mit einem speziellen V-Nut-Fräser für GKP  hergestellt.

Ich habe dazu ein kleines Video gemacht. Anfangs habe ich Montagekleber für die V-Nut verwendet, dieser härtet aber nicht vollständig aus und bleibt elastisch. Ich hatte einige Winkel ungünstig auf den Schenkeln gelagert, diese sind dann durch ihr Eigengewicht nach einigen Tagen langsam auseinander gedriftet. Nun verwende ich einen PU-Kleber, der härtet richtig aus und die fertigen Elemente machen einen sehr stabilen Eindruck.

Beim arbeiten mit Gipskartonplatten fällt zwangsläufig eine Menge Gipsstaub an. Mein Werkstattsauger war im Einsatz an der Kreissäge oder Oberfräse in Sekunden zugesetzt. Um das zumindest etwas zu lindern habe ich einen Zyklonen-Abscheider dazwischen gebaut, dazu habe ich auch ein kleines Video gemacht.

Die nächsten Schritte, sind dann das einbringen der Verkabelung und die weitere Installation von Gipskartonformteilen für die Projektionswand und Seitenwände.

Autor: Markus Hohenwald

Markus interessiert sich für kreative und technische Themen wie Fotografie, Astronomie, Filmen, Heimwerken, Heimkino und Musik-Produktion.

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